Diese Gilden - Website wurde von Dennis für die WoW-Spielergilde "Orden der Schwarzen Robe" erstellt.

Die Spielergilde wurde ca. 8 Wochen vor seinem Tod aufgelöst.

Ich habe diese Website zur Erinnerung an Dennis wieder aktiviert.

Hinweis:
Eine Spielergilde ist eine Gemeinschaft von Spielern. Mitglieder einer Spielergilde unterstützen sich gegenseitig und können gemeinsam (bis zu 40 Spieler) auch schwere Aufgaben (Quests) lösen.

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Das Geheimnis von "World of Warcraft"



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Leichter Einstieg

Die Welt von Warcraft heißt Azeroth, und wer diese Welt betreten will, muss durch ein Portal gehen. Das zeigt der Einstiegs-Bildschirm von World of Warcraft. Sogar zwei gewaltige Türsteher hat es hier. Nach dem Eintippen des Account-Namens und des Passworts ist man aber ruck-zuck an diesen Wachen aus Stein vorbei. Und dann - wird man sofort in eine absolut lebendig wirkende Fantasy-Welt geworfen. Nicht wie ins kalte, sondern wie ins warme Wasser, sozusagen. Denn WoW ist besonders einsteigerfreundlich und selbsterklärend. Man kann diese schöne Welt also vom ersten Moment an in vollen Zügen genießen.



World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Leute kennen lernen

World of Warcraft ist ein MMORPG ("Massively Multiplayer Online Role-Playing Game"), und das heißt unter anderem, dass sich in diesen virtuellen Landen Tausende von Wesen tummeln. Solche, die vom Computer gesteuert werden, aber auch solche, deren Lebendigkeit nicht zuletzt daraus resultiert, dass echte Menschen sie steuern. Menschen, deren Aktionen und Reaktionen nicht berechenbar sind. Die wie man selbst überall hingehen können und die man kennen lernen kann und vielleicht auch wieder trifft in dieser großen "anderen Welt". Hier könnte man die neuen Bekannten auch verlieren, aber anhand ihres einmaligen Charakter-Namens, den man sich ins elektronische Freunde-Merkheft schreibt, weiß man jederzeit, ob sie gerade online sind und wo sie sich dann aufhalten. Man kann sie sogar über jede beliebige Entfernung im Chat ansprechen. Dann verabredet man sich zum Beispiel, um bald gemeinsam bestimmte Herausforderungen des Rollenspiels anzupacken. Oder man bespricht sich spontan mit Leuten, die gerade Zeit und Lust haben.



World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Fantasy-Abenteuer mit Gefährten erleben

Ganz wie in den Fantasy-Klassikern "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" basieren auch hier viele Abenteuer darauf, dass sich ein gemischtes Team aus verschiedenen Rassen mit verschiedenen Talenten zusammentut. Bestimmte Abschnitte in WoW, die so genannten Instanzen, sind ganz besonders dafür ausgelegt, dass gemischte Gruppen sich durch sie durchkämpfen. In einer solchen Instanz begegnet ein Abenteurer-Team keinem anderen Charakter, der von einem Menschen gesteuert wird. Hier wartet ein ganz allein vom Computer vorbereiteter zusammenhängender Kampf-Marathon.



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Sich mit "echten" Gegnern messen

Wenn man noch lebendigere Herausforderungen sucht, begibt man sich auf die Schlachtfelder, um gegen Spieler verfeindeter Parteien anzutreten. Wer Feind und wer Freund ist, das steht in diesem Game von vornherein fest. Denn bevor man mit dem Spielen von WoW anfängt, sucht man sich eine Spielfigur (Charakter) aus. Neben Menschen kann man auch Angehörige weiterer Völker wählen. Diese Völker sind in zwei verfeindete Lager aufgeteilt. Auf Seiten der edlen Allianz stehen neben den Menschen die Nachtelfen, Zwerge und Gnome. Ihre Feinde haben sich in der Horde zusammengetan, und zu ihr gehören die Orks, Trolle, Tauren und Untote. Sobald man also ein Volk wählt, entscheidet man sich automatisch für eine der beiden Parteien. Zunächst bleibt man von diesem "globalen" Konflikt aber unberührt. Denn man kann genügend Abenteuer erleben, ohne sich um gegnerische Spieler zu kümmern. Man muss schon in bestimmte Gegenden oder auf die Schlachtfelder gehen, wenn man Streit mit den feindlichen Spielern sucht. Es gibt auch Gebiete, die von den Feinden beherrscht werden. Dort kann man die Widersacher aber nicht angreifen. Lediglich herausfordern darf man sie. Wenn sie nicht kämpfen wollen, passiert gar nichts.



World of Warcraft (Montage: T-Online)

Durch Azeroth streifen

Natürlich findet man überall in Azeroth Gegner. Das sind in der Regel aber vom Computer gesteuerte Charaktere und gehören Rassen an, die Spieler nicht übernehmen können. Diese Computergegner bewegen sich nur in den ihnen zugewiesenen Gebieten. World of Warcraft kann man also auf viele verschiedene Arten spielen. Hier finden Leute, die sich mit anderen Spielern messen wollen, ebenso eine Heimat wie solche, die als Team ein vorgefertigtes "Level" meistern wollen. Man kann auch einfach allein die Welt durchstreifen, ihre Schönheit genießen und auf Entdeckungstour gehen. Je nach echter Tageszeit mit der Sonne oder einem großen Mond am computergenerierten Himmel. Möglich ist auch das Schleichen durch Feindesland. In umkämpften Territorien, die keiner Partei gehören, spürt man den Nervenkitzel, jederzeit einem mächtigen Gegenspieler begegnen zu können. Ungeheuer cool ist es auch, spontan auf den Hilferuf von einem Spieler zu reagieren, der sich in der Nähe befindet und möglicherweise schwächer ist als man selbst.



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Spielen für das Level des Charakters

Das Spiel selbst hat eigentlich keine Levels, theoretisch kann man jederzeit überall hingehen. Dafür hat der gespielte Charakter Levels, die von eins bis 60 (und ab der geplanten Erweiterung des Spiels bis 70) reichen. Und so gibt es Gebiete, die wegen der dort beheimateten Feinde für einen Charakter eines bestimmten Levels eine zu große oder aber gar keine Herausforderung sind. Das Level steigt durch Erfahrungen und Siege. Auch das ist eine mögliche Beschäftigung in WoW: Das "Leveln". Das heißt, sich relativ einseitig herumprügeln, um möglichst schnell aufzusteigen. Mit jedem weiteren Level kann man bestimmte Spezial-Fähigkeiten seines Charakters verfeinern. Grundlegende Dinge wie Ausdauer und Intelligenz verbessern sich dabei automatisch. Nicht nur das Level des Charakters baut man auf, auch einzelne angewandte Fähigkeiten wie das Kämpfen mit bloßen Händen oder das Anwenden von Erster Hilfe.



World of Warcraft (Bild: T-Online)


Neben einem Volk wählt man am Anfang auch eine Klasse, also zum Beispiel ob der Charakter ein Priester oder Krieger ist. Des weiteren kann man Berufe und weitere Fertigkeiten - wie die erwähnte Erste Hilfe - erlernen. Das ist aber kein Muss und wird nach und nach dazugelernt. So wird man als Spieler nicht überfordert. Aber auch damit kann man sich beschäftigen: Das Feilen an den Fertigkeiten des Charakters und an dessen Kleidung und Ausrüstung. Neue Gegenstände erbeutet, kauft oder tauscht man immer wieder. Sogar individuelle Stücke können von entsprechenden Berufen angefertigt werden. Und wenn man sich mit seinen Spiel-Gefährten in einer Gilde zusammenschließt, kann man dieser Gilde ein Wappen verpassen, das die Mitglieder stolz auf der Brust tragen.



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Abenteuer wie in einem Adventure

Es gibt noch eine weitere Variante, WoW zu spielen. Denn die Ideen zu einem nie veröffentlichten Adventure im Warcraft-Universum sind in World of Warcraft eingeflossen, und das merkt man. Neben dem "Leveln" gibt es auch das "Questen", also das Erfüllen von gestellten Aufgaben, den Quests. So wie im "Herrn der Ringe" der Ring des bösen Sauron vernichtet werden musste, müssen in Azeroth unzählige Aufgaben erfüllt werden. Und natürlich gibt´s auch dafür Punkte, die sich im Level des Charakters niederschlagen.

 


World of Warcraft (Bild: T-Online)

Romantik, Thriller, Grusel, Krimi

Überall im Spiel trifft man Quest-Geber. Das sind Computercharaktere, bei denen man sich Aufträge abholen kann. Diese beziehen sich auf Hintergrundgeschichten einzelner Figuren oder der ganzen großen Warcraft-Welt. Oft sind einzelne Quests auch miteinander verbunden. Hat man eines gelöst und erstattet dem Auftraggeber Meldung, folgt eine Belohnung und mitunter ein weiteres Quest, das sich aus der Erledigung des vorangegangenen ergibt. Dabei kommt man mal tragischen, mal romantischen und mal spannenden Geschichten auf die Spur - oder erlebt sie direkt mit. Verbrecher werden gestellt, Materialien gesammelt, heimliche Botschaften weitergetragen und auch mal Geister gestört.



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Mini- und Riesen-Quests

Quests gibt es für jede Kragenweite: Von solchen für einsame Anfänger bis hin zu "Welt-Quests", die eine echte Herausforderung für gestandene Helden sind. Helden, die in solchen Massen antreten müssen, dass ausnahmsweise sogar die verfeindeten Parteien der Horde und der Allianz gemeinsame Sache machen. Diese Quests gehören zu den kampfbetonten, von denen es natürlich auch eine Menge gibt.



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Abwechslungsreiches Gameplay

World of Warcraft zu spielen ist also immer wieder anders. An einem Tag löst man alleine Rätsel, am nächsten hat man vielleicht Lust, mit einem Trupp ein paar Banditen aufzumischen. Dann wird´s mal wieder Zeit, alte Freunde zu treffen und mit ihnen eventuell eines der besonderen saisonalen Events wahrzunehmen, die zum Beispiel an Weihnachten oder zum Valentinstag stattfinden. Man kann belebte Städte besuchen, in allerhand Fachgeschäfte gehen oder sich bei großen Zauberern und Tierabrichtern weiterbilden. Man kann sich sogar betrinken, Feuerwerk abschießen und ein Haustier besorgen. In kleinen Dörfern macht man in Gasthäusern Rast und bei Schmieden werden Gegenstände repariert. Man joggt durch Einöden, beobachtet Kämpfe aus der Ferne oder duelliert sich zum unterhaltsamen Kräftemessen mit Verbündeten. Man kann schwimmen, tauchen, reiten oder mit Greifen fliegen. Und die technikversessenen Goblins verbinden zwei Hauptstädte mit einer U-Bahn. Portal-Zauber erlauben das "Beamen". Es gibt die verschiedensten Klimazonen und Landschaften sowie wechselndes Wetter.



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Mit Online-Freunden quatschen

Und einfach als Chat kann man WoW auch benutzen, denn man trifft ständig auf freundliche Leute, die man ansprechen kann, wenn man etwas nicht ganz versteht oder nicht gleich findet - oder einfach mal quatschen will. Der Charakter unterstreicht manche Stichworte mit einer passenden Geste. Zusätzlich kann man viele Emotionen per Mausklick durch sein WoW-Alter-Ego (auch Avatar genannt) ausdrücken: Da wird gelacht, getanzt, gejammert und vieles andere. So ein Charakter ist dann mehr als eine Computerfigur, weil das, was er tut, stark von dem, der ihn steuert, abhängt - mitunter auch von dessen Launen.



World of Warcraft (Bild: T-Online)

Eigener Spiel-Stil entfaltet sich

Manche sind bemüht, sich zu erklären, andere sind sehr hilfsbereit und winken, wenn sie einen wiedersehen, fragen, wie es geht. Manche sind auch noch etwas tollpatschig, wieder andere gehen sehr zielgerichtet vor. Und manche hecken über die "Flüstern"-Funktion geheime Pläne aus. Während Spieler in den Städten marktschreierisch Gegenstände anbieten und Mitstreiter für eine bestimmte Instanz, ein Schlachtfeld oder ein Quest suchen. In WoW gibt es laute und leise Orte und Leute, schaurige Wälder und sonnige Strände, Schnee und Stürme. Wie laut, geduldig oder umsichtig man sich durch diese Welt bewegt, verrät manchmal mehr über den eigenen Charakter als der Avatar verbirgt - eben weil die Möglichkeiten, WoW zu spielen, so groß sind.


Quelle:
http://www2.onspiele.t-online.de/c/74/17/33/7417334.html

 

Wie alles, was Spass und Freude bereitet, sollte man auch World of Warcraft in Maßen geniessen.


In diesem Weblog beschreibt Andy wie man World of Warcraft nicht spielen sollte:
http://sw-guide.de/weblog/2007-01-22/world-of-warcraft-der-soziale-verfall-eines-menschen/


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