Ein Leben - Petra Schürmann
Lebenslinien

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Ein Film von Heidi Kranz (2005) - Gesamtspielzeit ca. 45 Minuten


Als junge Frau war sie "Miss World", später machte sie Karriere als Ansagerin und Moderatorin des Bayerischen Fernsehens. Alexandra, ihre Tochter, kam bei einem tragischen Autounfall ums Leben. Petra Schürmann geriet in eine Lebenskrise.

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Wenn Petra Schürmann in eine Polizeikontrolle kommt, zeigt sie eine Bescheinigung, auf der zu lesen ist, dass sie seit dem Unfall ihrer Tochter an einer psychoreaktiven Sprechstörung leidet. Zu ihrer Tochter Alexandra, die am 21. Juni 2001 von einem Geisterfahrer auf der Autobahn Salzburg in den Tod gerissen wurde, hatte sie ein ganz besonderes, sehr liebevolles und inniges Verhältnis. "Da war Vertrauen ohne Ende", sagt sie. Nach dem Tod ihrer Tochter war nichts mehr wie vorher.

Petra Schürmann, die als zweites von drei Kindern in einem streng katholischen Elternhaus aufwuchs, ging nach dem Abitur nach Köln, um dort zu studieren. Noch während ihres Studiums wurde sie 1956 zur Miss World gewählt. Es folgten viele Angebote aus Film und Fernsehen. Sie entschied sich, als Ansagerin und Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk zu arbeiten.

In die Schlagzeilen kam sie, als ihre Tochter, ein Wunschkind, 1967 geboren wurde und Petra, unverheiratet, den Namen des Vaters nicht preisgeben wollte. Sie fürchtete um ihren Job. Doch im BR nahm niemand Anstoß an der ledigen Mutter - im Gegenteil. Sechs Jahre blieb sie allein erziehend. Dann heiratete sie den Vater ihrer Tochter, den Arzt Dr. G. Freund, der vorher mit der Schauspielerin Marianne Koch verheiratet war.

Heute ist es still um sie geworden. "Freunde sind mir am wichtigsten", schreibt sie an die Regisseurin Heidi Kranz, "die Freunde sind ja da, trotz meines Nichtsprechenkönnens oder gerade deswegen..."


Quelle:
http://www.phoenix.de/ein_leben_petra_schuermann/2007/01/23/0/78985.1.htm

 



 

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